JOHANNESBURG TO GRASKOP (South Africa)

By 2 On Tour - September 06, 2024

 



Deutsche Version

South Africa Day 1 - Johannesburg to Graskop


Of a run-in with the police and an arrival after nightfall


JOURNEY :
After what can only be described as an actually pleasant long haul flight with Turkish Airlines from Zurich via Istanbul, our plane lands on time at 10:30 in Johannesburg.
I had calculated 1.5 hours between landing and picking up the rental car and it turns out that was spot on - immigration takes just over an hour, but the luggage claim and purchase of a local SIM card for mobile data is very quick.

MOBILE DATA:
No roadtrip without internet: I need a SIM card, presto! There are several mobile phone shops right inside the arrival hall of O.R. Tambo airport, so let's quickly head there to sort out my mobile data (Nick's phone is much more recent than my old iPhone, so he already installed his Red Bull E-SIM back at home). Into the Vodafone shop I go and, voilà, I now have 40GB of data over 30 days for R599 (30€/$30) - yay me!
A word of advice for those picking up a SIM card: what the providers sell as e.g. a 40GB plan, is actually 20GB plus 20GB during nighttime only (i.e. between midnight and 4-5am) - so I effectively now have 20GB of data - yay-ish!




RENTAL CAR:

Off to pick up the rental car and to solve the eternal anxiety that is “will all of our luggage actually fit in the boot?”. 
For those thinking we can just put some items on the backseat: nope, we can’t! Not in South Africa, unless we want our car broken in (spoiler: we don’t want that).
Everything (everything!) needs to be stored out of sight. 
We’re very lucky though: our Toyota Corolla Cross can hold all of our bags in the trunk!


EN ROUTE BREAK:
Driving eastbound from Joburg, the Alzu Pertoport on the N4 was praised as ideal place for a little break. And sure enough, after two hours of driving, I really can do with one. Alzu not only has a petrol station, supermarket, restaurants and a shop for souvenirs and safari apparel (we purchased a Kruger Park Safari map), they also have some game! We see ostriches, eland antelope, wildebeest (aka gnu) and even gemsbok (aka oryx antelope - in South Africa, you only find them in a few select national parks in the wild, so this was special for me, as I’ve never seen oryx before).





POLICE FINES:


Seriously, wtf? Not even five hours in the country and we’re already have a run in with law enforcement?? I should have continued driving myself ;) As I am navigating Nick to take the next exit, he crosses a double continuous white line on the road - riiiiight in front of a group of local street police. Of course we get immediately pulled over and asked for the driving license.
A good 15 minutes of obvious bonding talk between Nick and the police officer later, Nick informs me the fine is R2000 (100€/$), but he was able to get it down to R500. Another ten or so minutes later, in which he and his new friend seem to develop a beautiful bro-mance (while I’m anxiously watching the clock), Nick is back in the car, laughing, and Mr Police Officer waves us on to enjoy our vacation - without a fine after all! Yay



BEWARE! Corruption is a hot topic in South Africa. Remember, it is strictly illegal to pay cops or other officals in cash by the roadside. Payments are only to be made at the police station or the magistrates' court. Please put this document on your car's dashboard and reference it when being approached by (real or fake) cops.

You can download and print the original pdf from South Africa's Corruption Watch website.


FIRST DESTINATION: GRASKOP
We want to start driving the Panorama Route nice and early tomorrow, and Graskop is an ideal starting location. However, we simply didn’t know in advance if we can make the 5-ish hour drive, so I had not booked any accommodation for the first night ahead of time.
After our stop at Alzu, we decide we will push on to Graskop, so I book a place for the night. It’s 15:30 now, if all goes well, we should be able to arrive by six, just around sunset. After all, you’re not supposed to be driving in the dark.
Well, our little tête-à-tête with the police easily cost us an additional half hour, so by the time the sun sets, we’re only in Sabie - around 30 minutes away from Graskop. What does that mean? You guessed it - driving in the dark!
Suffice to say: we made it safely (only ever so slightly insane) to our accommodation.
Please excuse me now while I make myself a cup of tea, put on a hydrating facial mask and catch up on some sleep.
See you all tomorrow - hopefully with better pictures and no further police stories.

Rena & Nick

Click here for the next day Click here for our whole South Africa "Kruger to Cape" trip itinerary


Südafrika Tag 1 - Johannesburg nach Graskop


Einmal Polizei und einmal zu spät kommen bitte!

ANREISE:
Nach einem tatsächlich angenehmen Langstreckenflug mit Turkish Airlines von Zürich über Istanbul, landet unser Flugzeug pünktlich um 10:30 Uhr in Johannesburg.
Ich hatte 1,5 Stunden zwischen der Landung und der Abholung des Mietwagens veranschlagt, und es stellt sich heraus, dass das genau richtig war - die Passkontrolle dauert etwas mehr als eine Stunde, aber die Gepäckausgabe und der Kauf einer lokalen SIM-Karte für mobile Daten gehen dafür ganz fix.

HANDY DATEN: Kein Roadtrip ohne Internetzugang: ich brauche eine SIM Karte, und zwar zackig ;) Gleich in der Ankunftshalle des Flughafens gibt's mehrere Mobilfunkshops, also nichts wie hin und ein mobiles Datenpaket kaufen (Nick hat ein neueres Handy und hatte daher schon zuhause die RedBull E-SIM installiert). 
Eben schnell in den Vodafone Shop und, tadaa, ich habe jetzt 40 GB Daten über 30 Tage für R599 (30 €/$30) - juhu!
Ein Tipp für diejenigen, die sich ebenfalls eine SIM-Karte holen möchten: Was die Anbieter als z.B. 40 GB Plan verkaufen, sind tatsächlich 20 GB plus 20 GB nur während der Nacht (d.h. zwischen Mitternacht und 4-5 Uhr morgens) - also habe ich effektiv jetzt 20 GB Daten - juhu-naja




MIETWAGEN:
Auf geht’s zur Abholung des Mietwagens und um das Rätsel um "wird alles unser Gepäck tatsächlich in den Kofferraum passen?" zu lösen. Für diejenigen, die denken, wir können einfach ein paar Sachen auf den Rücksitz legen: Nein, können wir nicht! Nicht in Südafrika, es sei denn, wir wollen, dass unser Auto aufgebrochen wird (Spoiler: wollen wir nicht).
Alles (alles!) muss außer Sichtweite aufbewahrt werden.
Wir haben jedoch großes Glück: Unser Toyota Corolla Cross kann alle unsere Taschen im Kofferraum unterbringen!


RASTPAUSE:
Auf der Fahrt ostwärts von Joburg wird der Alzu Pertoport auf der N4 als idealer Ort für eine kleine Pause gelobt. Und tatsächlich, nach zwei Stunden Fahrt kann ich wirklich eine Pause gebrauchen. Alzu hat nicht nur eine Tankstelle, einen Supermarkt, Restaurants und einen Laden für Souvenirs und Safari-Bekleidung (wir haben eine Kruger Park Safari-Karte gekauft), sondern auch einige Wildtiere! Wir sehen Strauße, Elenantilopen, Gnus und sogar Oryxantilopen (in Südafrika findet man sie nur in wenigen Nationalparks in freier Wildbahn, das war also etwas Besonderes für mich, da ich noch nie Oryx gesehen habe).
 

DIE POLIZEI GEHT UM:
Ernsthaft, was zum Henker? Noch nicht einmal fünf Stunden im Land und wir haben bereits eine Auseinandersetzung mit der Polizei? Ich hätte weiterfahren sollen ;-) Wie ich so ich Nick dazu navigiere, die nächste Ausfahrt zu nehmen, überquert dieser eine doppelte durchgezogene weiße Linie auf der Straße - direkt vor einer Gruppe lokaler Straßenpolizisten. Natürlich werden wir sofort angehalten und nach dem Führerschein gefragt.
Nach einer guten Viertelstunde zunehmend freundschaftlicher Gespräche zwischen Nick und dem Polizisten, teilt Nick mir mit, dass die Strafe R2000 (100 €) beträgt, er es aber geschafft habe, sie auf R500 zu reduzieren. Nach weiteren zehn Minuten, in denen er und sein neuer Freund eine schöne Bro-mance zu entwickeln scheinen (während ich ängstlich auf die Uhr schaue), ist Nick wieder im Auto, lacht und Mr Police Officer winkt uns zu, weiter zu fahren und unseren Urlaub zu genießen - ohne eine Strafe! Juhu!

OBACHT! Korruption ist leider auch in Südafrika ein Thema. Es ist illegal, den Polizisten (oder anderen Beamten) vorort in Bargeld zu bezahlen. Zahlungen dürfen nur auf der Polizeiwache oder beim Amtsgericht (Magistrates' Court) beglichen werden. 
Legt euch diesen Ausdruck ins Auto und verweist hierauf, wenn ihr von (echten oder fake) Polizisten angehalten werdet:


Das Original als PDF könnt ihr auf der Seite der Corruption Watch herunterladen und ausdrucken.




UNSER ERSTES ZIEL: GRASKOP:
Wir möchten Morgen so früh wie möglich die Panorama Route beginnen und Graskop ist ein idealer Ausgangspunkt. Allerdings wussten wir im Vorfeld einfach nicht, ob wir die etwa 5-stündige Fahrt nach dem langen Flug noch schaffen, so dass ich keine Unterkunft für die erste Nacht im Voraus gebucht hatte. Bei unserem Zwischenstopp bei Alzu entscheiden wir, dass wir nach Graskop weiterfahren, also buche ich spontan eine Unterkunft für die Nacht. Es ist jetzt 15:30 Uhr, wenn alles gut geht, sollten wir gegen sechs ankommen, kurz vor Sonnenuntergang. Schließlich sollte man nicht im Dunkeln fahren.
Nun, unser kleines Tête-à-tête mit der Polizei hat uns leicht eine zusätzliche halbe Stunde gekostet, so dass wir zum Sonnenuntergang erst in Sabie sind - etwa 30 Minuten von Graskop entfernt. Was bedeutet das? Richtig geraten - wir fahren im Dunkeln!
Aber kein Grund zur Sorge: wir sind sicher und wohlbehalten in unserer Unterkunft angekommen.


Und jetzt entschuldigt mich bitte, während ich mir jetzt eine Tasse Tee mache, eine feuchtigkeitsspendende Gesichtsmaske auflege und etwas Schlaf nachhole.

Wir sehen uns morgen - hoffentlich mit besseren Bildern und ohne weitere Polizeigeschichten.

Liebe Grüße Rena & Nick

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